Eine Verbindung mit Zukunft

Überlegenheit liegt oft an kleinen Details

Ein Faserverbundwerkstoff entsteht durch Zusammenfügen mindestens zweier Komponenten: Eine davon muss ein Faserwerkstoff sein und in Faserform vorliegen. Sie ist in die andere(n) Komponente(n) – die Matrix – eingebettet. Die Matrix hat die Aufgabe, die Fasern in Form zu halten.

 

Aufgrund der Vielzahl von Faser- und Matrixwerkstoffen existieren zahlreiche Variationsmöglichkeiten für den Aufbau von Faserverbundwerkstoffen. Neben glas-, kohlenstoff- und synthesefaserverstärkten Kunststoffen finden inzwischen auch Keramik/ Keramik-, Metall/Metall- und Keramik/Metall-Verbunde im Anwendung.

 

In der Faserverbundtechnologie nutzt man insbesondere die Tatsache, dass ein Werkstoff in Faserform vielfach fester ist als das äquivalente Material in kompakter Form: Je dünner die Faser, desto größer ist die Festigkeit.

 

Dies erklärt sich daraus, dass die Festigkeit eines realen Festkörpers sowohl von der theoretischen Festigkeit des Werkstoffs als auch von Fehlern im Gefüge des Werkstoffs abhängt, die als Risskeime wirken. Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist bei dem geringen Volumen der Faser jedoch sehr viel geringer als bei einem kompakten Werkstück.